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Vogeljagd in Italien

Die Vogeljagd ist noch immer in mindestens neun von zwanzig Regionen Italiens gängige Praxis.

Die europaweit aktive Tierrechtsorganisation TUN - Tier- und Naturschutz e.V. hat zu dem Themenkomplex Vogelfang, Vogeljagd und Vogelmord nach etwa vierzig erfolgreichen Expeditionen gegen die Vogeljagd in Italien an Ort und Stelle nunmehr die »aktivsten« Provinzen zusammengestellt. Demnach ist die Vogeljagd nach wie vor quasi gängige Praxis in: Emilia-Romana, Friaul-Julisch Venetien, Latium, Lombardei, Marken, Sardinien, Toskana, Umbrien, Venetien. Hans-Jürgen Lutz, Gründer der Vereinigung: »Es gibt in entlegenen Gegenden ganze Dörfer, die Vögel aller Art - auch artengeschützte - mit Schrot durchsieben, in Schlingfallen fangen, mit Leimruten fixieren, in riesigen Netzen zappeln lassen oder sonstwie traktieren. Dies ist eine Schande im 3. Jahrtausend, dieser Anachronismus gehört sofort abgeschafft!«
Wie in jedem Frühjahr bereist TUN auch dieses Jahr in der Osterferienzeit Italien. Wieder sucht die Expedition u.a. nach Vogelfanganlagen, die kartographisch erfaßt bzw. inspiziert und im darauffolgenden Herbst mit den selbstentwickelten Methoden von TUN lahmgelegt werden. Hierzu werden interessierte Helferinnen und Helfer (fast) jeden Alters gesucht.

Der Flug in den Tod

Die Tierrechtsorganisation hat eine neue Informationsschrift über die italienische Vogeljagd herausgegeben: »Der Flug in den Tod« handelt vom Themenkomplex Vogeljagd, Vogelmord und Vogelfang. »Der Flug in den Tod« ist kostenlos gegen einen mit einer 0,55-€-Briefmarke freigemachten Rückumschlag erhältlich.
Informationen:
TUN - Tier- und Naturschutz, Postf. 1420, 65764 Kelkheim
Tel./Fax: (06195) 65118
Handy: (0172) 6712118
E-Mail: Tierrechte@web.de
Zuwendungskonto:
Postbank Frankfurt a.M. Konto-Nr. 500 09-602
BLZ: 50010060.



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Diese Amsel konnte von der TUN-Expedition befreit werden. (Bild: TUN - Tier und Naturschutz)



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