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Unsere Hunde essen keine Tiere
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Vegetarisches Futter für Hunde? Der neue Trend in der Haustierernährung gewinnt vor allem bei vegetarisch lebenden Hundehaltern immer mehr Zuspruch. Wen wundert´s? Das im Supermarkt erhältliche Tierfutter setzt sich oft aus dem zusammen, was von den Fleischbeschauern als ungeeignet für den menschlichen Verzehr erachtet wurde. Und dies kann als Abfall bezeichnet werden - und ist nicht gerade appetitlich und gesund. In der Regel enthält Fertigfutter auch Zusätze wie Zucker, Geschmacksverstärker sowie Rückstände von Hormonen und Antibiotika. Die in Fleischdoesen enthaltenen Antioxidanzien gelten zudem bekanntlich als gesundheitsschädlich, z.T. als krebsfördernd und allergieauslösend. Sie denken jetzt vielleicht: »Mein Hund braucht doch Fleisch!« Entgegen der allgemeinen Meinung können Hunde ohne negative gesundheitliche Folgen auch vegetarisch ernährt werden. Hunde sind Allesfresser, und mit einer ausgewogenen Ernährung tut man seinem Haustier einen Gefallen - nicht zuletzt wegen der schlechten Qualität gängiger Tierfuttermittel. Inzwischen gibt es verschiedene Anbieter, die hochwertige vegetarische Hundenahrung herstellen, sowohl in Dosen, als auch in Form von Trockenfutter, Flockenmischungen und »Leckerli«.
»Viele Spezialuntersuchungen in unserer Tierarztpraxis haben ergeben, dass die allermeisten Hunde starke Mineralstoff- und Vitalstoffmängel haben. Bei den Tieren, die mit Supermarkt-Fleischdosen ernährt werden, kommt noch die Belastung an schädlichen Zusätzen sowie schlechte Eiweißqualität hinzu«, sagt Tierärztin Ina Lautenschläger gegenüber »Freiheit für Tiere«. Bei vegetarisch ernährten Hunden sollte bedacht werden, dass auch Früchte und Gemüse durch die Ausbeutung und Verseuchung unserer landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr so mineralstoff- und vitaminreich sind wie früher, als die Böden noch intakt waren. »Deshalb empfehlen wir generell, dem Futter Vitamine und Mineralien beizumengen - und zwar regelmäßig in kleinen Mengen, da zu viel wiederum den Körper belastet.«, so die Tierärztin.
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»Für unsere beiden Hofhunde Aisha und Askan wird jeden Tag frisch gekocht«, sagt Daniel Zopfi, Leiter des Gnadenhofs »Heimat für Tiere«. Es verrät uns auch wie und was: »Wir braten abwechselnd die drei verschiedenen Schleckli-Dosengerichte von Gut für Tiere mit etwas Olivenöl in der Pfanne an. Dann geben wir Wasser und etwas von der Schleckli-Flockenmischung dazu. Das ganze wird kurz aufgekocht und mit Nudeln, Kartoffeln, Reis oder Hülsenfrüchten vermengt. Auch die verschiedensten Gemüse kommen im gekochten Zustand mit in die Futterschale - nur nichts, was bläht. Nach dem Kochen geben wir verschiedene Öle über das Essen, wie z.B. hochwertiges Nachtkerzenöl.« Dabei legen die Tierpfleger auf dem Gnadenhof viel Wert auf Abwechslung. Und so kommt auch mal ein Ei, Hüttenkäse, Frischkäse oder Schmand mit dazu. Mit den zuletzt genannten Zutaten lassen sich die Hundemahlzeiten auch sehr schön dekorieren. Daniel Zopfi: »Bei Askan und Aisha isst auch das Auge mit!« Die Tierpfleger haben es ausprobiert: Eine langsame Umgewöhnung auf hochwertiges pflanzliches Futter bzw. eine Mischfütterung (hochwertiges vegetarisches Futter mit etwas Fleischzusatz) ist möglich und in jedem Fall einen Versuch wert.
Aischa und Askan leben auf dem Gnadenhof Heimat für Tiere e.V. Kontakt: Tel. 09398/998955 www.heimat-fuer-tiere.de Spendenkonto: Sparkasse Mainfranken, Kto. 240 680 876, BLZ 790 500 00
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Peter Gernbacher und Isabella Lutz ernähren ihre Hunde Cora und Rolf seit 5 Jahren vegetarisch. »Gefüttert wird eigentlich alles das, was wir auch essen, insbesondere Getreideflocken, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Linsen, verschiedene Gemüse und Salate, vegetarische Soßen und Gerichte, frisches oder getrocknetes Obst, Nüsse, Kekse, getrocknete Brotscheiben mit Brotaufstrich, Butter oder Margarine, Soja-/Milch, Joghurt, Quark, Käse, Oliven-, Distel- oder Sonnenblumenöl. Als Ergänzung bekommen Cora und Rolf Fertigfutter von der Firma Yarrah.« Schwierigkeiten bei der Umstellung gab es keine. Anregungen dazu kamen von unterschiedlichen Seiten. Peter hatte z.B. in einem Interview von Paul Mc Cartney gelesen: Natürlich ernähre er seine Hunde vegetarisch... »Aber wahrscheinlich war der Wunsch nach vegetarischer Ernährung für Cora auch ein ganz starker in mir selbst. Ich ernähre mich seit ungefähr 20 Jahren vegetarisch - und der Mensch ist ja auch Allesfresser. Was aber nicht heißt, dass er alles fressen muss. Genauso sehe ich es auch für Hunde.« Der Gesundheitszustand von Cora und Rolf ist ausgezeichnet. Früher hatte Cora häufig Durchfall, hat sogar eine schwere Operation hinter sich. Seit der Umstellung gab es keine Krankheiten mehr. »Cora riecht gut und hat ein schönes Fell.«
Flyer »Unsere Hunde esssen keine Tiere« bestellen bei: Peter Gernbacher und Isabella Lutz, Hermann-Kurz-Str. 20, 70192 Stuttgart Tel./Fax 0711/2566601 e-mail: HP.Gernbacher@web.de
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