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Mafia in weißen Kitteln
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Von Lisa-Maria Schütt, Vorsitzende der Tierversuchsgegner BRD e.V.
Ob sie es nun »ZEMM« (Zentrum für Experimentelle Molekulare Medizin) nennen wie in Würzburg oder »GBF« (Gesellschaft für Biologische Forschung) wie in Braunschweig oder »Life & Brain« wie in Bonn (wobei »Life« für Lebenswissenschaftliche Integrierte Forschung und Entwicklung steht) - kein noch so wohlklingendes und raffiniertes »language-design« kann darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei all den Einrichtungen um Brutstätten für übelste Tierquälerei und ganz primitiven Wissenschaftsbetrug handelt. Diese Institutionen schießen wie Pilze aus dem Boden, bezahlt aus unseren Steuergeldern! Das ist auch deshalb ein Riesen-Skandal, weil Bürger wie wir, die sich vehement und fundiert gegen den Bau solcher Zentren wehren, vom Staat quasi gezwungen werden, als Geldgeber für derartige Frankenstein-Projekte zu fungieren. Das hat -legt man seriöse Meinungsumfragen zugrunde - nach denen die Bevölkerung Tierversuche zu fast 90 Prozent ablehnt - mit einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat so wenig zu tun wie eine Kuh mit Reißzähnen! Milliarden werden in eine Pseudowissenschaft gesteckt, die bei genauerem Hinsehen nicht nur an Brutalität, nein, auch an Hirnrissigkeit kaum zu toppen ist.
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Sie wissen nicht, wöfür unser hochverschuldeter Staat ohne jegliche Skrupel öffentliche Gelder verschwendet? Ich will es Ihnen sagen: Für Leute, die sich für Wissenschaftler halten und von den Medien als Pioniere auf dem Gebiet der Gentechnologie gefeiert werden. In Wirklichkeit sind sie jedoch nichts anderes als simple Medizintechnokraten, die mit einem fast bewundernswerten Durchhaltevermögen die Vielfalt des Lebens ignorieren, damit es für sie wenigstens ein bisschen berechenbar wird. Ihre nach außen hin als Wissenschaft getarnte Betätigung ist nichts weiter als ein Herummurksen am Zellkern. Der Virologe Dr. Stefan Lanka sagt: »Es ist eine Fehlannahme, dass die `Sprache´ der Erbsubstanz in allem Lebendigen gleich sei. Sogar in ein und demselben Organismus ist sie höchst unterschiedlich. Niemand ist in der Lage, ein `Gen´ zu definieren, weil Erbsubstanz je nach Kontext ganz unterschiedlich oder gar nicht gebraucht wird. “Gentechnik” ist also keine Technik im eigentlichen Sinne, sondern ein willkürliches Herumprobieren auf der Basis von Zufall und Irrtum und der Auswahl von scheinbar Funktionierendem. Der Vergleich des “Stocherns” mit einer glühenden Nadel im Heuhaufen ist keineswegs übertrieben.«
Mit einer Großzügigkeit, die ihresgleichen sucht, sehen die Experimentatoren darüber hinweg, dass keine einzige Tierart, sondern lediglich der Mensch in seinen Zellen 46 Chromosomen besitzt, von denen jedes einzelne Chromosom 1.000 Gene hat und jedes Gen wiederum 1 Millionen Zellkerne. Es bestehen also ca. 1 Milliarde Kombinationsmöglichkeiten (Prof. Dr. Bruno Fedi, Pathologe). Diese unumstößliche biologische Realität verbietet jedem anständigen Wissenschaftler zu behaupten, vor allem Mäuse, aber auch andere so genannte Versuchstiere, seien geeignete Modelle zur Erforschung menschlicher Krankheiten...
Darum rennt den Beamten in den Genehmigungsbehörden die Bude ein und verlangt von ihnen einen Beweis dafür, dass jemals auch nur ein einziger Tierversuch der Rettung eines einzigen Menschenlebens gedient hat! Sie sind nicht in der Lage, den Beweis anzutreten! Macht ihnen die Hölle heiß und verlangt die sofortige Einstellung der Tierversuche! Verklagt sie als mündige Bürger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, nach dem den Tieren als unseren Mitgeschöpfen ohne vernünftigen Grund keine Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden dürfen!
(Aus einer Rede anlässlich der Demonstration gegen das ZEMM, 6.9.03 in Würzburg)
Fallbeispiel 1: Katzen nach 72 Stunden Qual das Hirn herausgeschnitten
Der Vivisektor Dr. Klaus-Peter Hoffmann, Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für allgemeine Zoologie und Neurobiologie, experimentiert mit Mardern, Frettchen, Ratten, Katzen, Affen und Menschen. 1998 unternahmen er und sein Team zur »Untersuchung von Gehirnstrukturen, welche am Sehvorgang beteiligt sind«, an elf Katzen folgenden Versuch: »Die anästhesierten Katzen werden durch den Mund künstlich beatmet und der Kopf durch eine stereotaktische Halterung fixiert. Die Schädeldecke wird geöffnet und Mikroelektroden im Gehirn angebracht. Vor den Augen der Tiere werden visuelle Reize auf einem Bildschirm geboten. Damit lassen sich bestimmte Hirnstrukturen erkennen, in die dann Farbstoffe injiziert werden. Weitere Injektionen werden in den Hirnstamm verabreicht. Nach 72 bzw. 120 Stunden werden die Katzen durch ein Gift getötet, das Hirn herausgeschnitten und untersucht.« (Aus »Finanzierter Irrsinn«, Informationsschrift der Tierversuchsgegner Nordrhein-Westfalen e.V.)
Fallbeispiel 2: Katzenbabies Auge herausgeschnitten
Prof. Dr. Wolf Singer ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt. Hier wurden Katzen im Alter von drei bis fünf Wochen betäubt und in einem so genannten stereotaktischen Rahmen fixiert, um völlige Bewegungslosigkeit herzustellen. Durch Bohrlöcher im Schädel führten Singer und sein Team 27 Kanülen in die Hirnrinde ein und befestigten sie mit Dentalzement am Schädel. Nach Hartwerden des Dentalacryls und Zunähen der Kopfhaut schälten die Vivisektoren gleichzeitig den Katzenbabies ein Auge aus. Das Augenlid wurde beschnitten und mit einer Naht verschlossen. Die Experimentatoren beobachteten die Tiere (falls sie überlebt hatten) in diesem Zustand wochenlang. Es ist allgemein bekannt, dass diese Versuchstiere nach derartigen Operationen unter heftigen Wundschmerzen und Entzündungen leiden. Für »physiologische Aufzeichnungssitzungen« wurden die jungen Katzen erneut betäubt, vollständig gelähmt sowie künstlich beatmet. Nach Beendigung jeder »Sitzung« wurde den Tieren eine Überdosis Nembutal verabreicht und ihr Blut gegen eine Fixierlösung ausgetauscht. Das entfernte, gefriergeschützte Hirn der Katzen wurde zerschnitten, gefärbt und mikroskopisch untersucht.... (Aus: »Der Blender von Frankfurt«, Informationsschrift der Tierversuchsgegner BRD e.V.)
Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e.V.
Die Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e.V. bestehen seit 1994. Gegründet wurde der Verband von aktiven Mitgliedern und dem Vorstand der Tierversuchsgegner NRW e.V. Ihren Arbeitsschwerpunkt sieht die Organisation in einer bundesweiten Aufklärung über den wissenschaftlichen Betrug der Tierversuche, ihre kommerziellen Hintergründe und ihre juristische Alibifunktion für deren Nutznießer. Durch spektakuläre Aktionen, Informationsschriften, großformatige Anzeigen, Stellungnahmen, Presse-Erklärungen und Plakatierungskampagnen weisen die Tierversuchsgegner immer wieder darauf hin, dass Experimente an Tieren nicht nur unmoralisch, sondern aufgrund ihrer irrelevanten Ergebnisse auch eine Gefahr für die menschliche Gesundheit bedeuten: 30.000 Arzneimitteltote pro Jahr und der permanente Anstieg der Zivilisationskrankheiten. Auch die fortschreitende chemische Vergiftung von Wasser, Luft und Boden basiert auf im Tierversuch ermittelten, für den Menschen nicht aussagefähigen Grenzwerten. Aufgrund ihrer weltanschaulichen und sachlichen Einstellung verstehen sich die Tierversuchsgegner BRD als Teil der gesamten ökologischen Bewegung.
Informationen: Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e.V. Mühlenstr. 18, D-51674 Wiehl Internet: www.tierversuchsgegner.de E-mail: tierversuchsgegner@t-online.de Spenden: Kreissparkasse Köln BLZ 370 502 99 Konto 365 005151
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