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Leserbeiträge
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M E I N F R E U N D
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Von Karl Wimmer, München
Mein Freund ist der beste Kerl, den man sich wünschen kann. Noch nie hat er an mir etwas kritisiert. Er geht überall mit, egal was ich vorhabe. Weder bemängelt er mein nicht besonders gutes Aussehen, noch mäkelt er an meiner Kleidung herum. Nichts koche ich für ihn umsonst. Schon aus den Augen ersehen wir einander unsere Wünsche. Wenn wir auch verschiedene Interessen haben, nie kommt es deswegen zum Streit. Als ich neulich mal hinfiel, das Bett einige Tage hüten musste, war er stundenlang besorgt bei mir. Mein Freund würde mich vor Rowdys gut beschützen, denn trotz seiner Gutheit fürchten ihn sogar Muskelprotze. Er berechnet nicht, ist nicht jähzornig. Und was das Schönste ist, er ist absolut treu. Wenn ich schmusen mag, will er auch. Bin ich abends mal müde, lässt er mich in Ruhe. Kaum bin ich erwacht, ist er bei mir. Und dabei nicht aufdringlich, sondern nur schlicht zärtlich. Er mag mein Streicheln gern. Eigentlich ist er recht bescheiden, dabei rundum zufrieden. Wenn ich einkaufen gehe, hilft er mir selbstverständlich tragen. Immer ist er da, wenn ich ihn brauche. Ich werde von ihm genommen, wie ich bin. Er beachtet und achtet mich. Viele vermeintliche Freunde hatte ich geraume Zeit an meiner Seite. Nicht zu vergleichen mit meinem jetzigen. Denn mein Hund ist ein echter Freund.
Anm. der Redaktion: Am Verhalten der Tiere können wir uns ein Beispiel nehmen. Fragen wir uns: Sind wir auch so treu, offen, aufrichtig und zufrieden? Sind wir auch so gute Freunde - anderen Menschen gegenüber, den Tieren gegenüber? Vielleicht regt uns das Beispiel der Tiere an, unserem Leben und Verhalten in dem einen oder anderen Punkt eine Wende zu geben.
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I R R E F Ü H R E N D E W E R B U N G
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Kühe, die freudig über eine Wiese laufen - die Firma Ehrmann macht mit einer solchen Idylle Werbung für Almighurt. Die Botschaft daraus scheint klar: »Seht her, bei uns gibt es keine Massentierhaltung, unsere Kühe können freudig auf grünen Wiesen stehen.« So wird dem Verbraucher zumindest suggeriert. Ich konnte das nicht so ganz glauben und fragte deshalb bei Ehrmann nach, ob ich einmal einen ihrer Höfe besuchen und die weidenden Kühe auf der Wiese bewundern könne, denn ich wolle sowieso in den südlichen Bundesländern Urlaub machen. Die Antwort kam prompt. Es gäbe »rechtliche Gründe«, warum man den »kleinbäuerlichen Betriebsablauf« nicht stören könne. Ich fragte nochmals nach und wollte wissen, welche rechtlichen Gründe dies seien. Außerdem merkte ich an, dass Ehrmann doch sicher nichts dagegen haben könnte, wenn ich mir einmal einen der »kleinbäuerlichen Betriebe« anschauen würde. Darauf bekam ich eine Antwort, in der man mir unfreundlich mitteilte, dass man im Allgäu quasi überall Kühe auf den Weiden bewundern könne. Niemand hindere mich daran im Allgäu Urlaub zu machen und die Idylle zu genießen. Ich solle mir einfach eine Alm aussuchen und dort einen Bauern fragen, ob ich dessen Betrieb besichtigen könne. Zudem wünschte man mir einen schönen Urlaub...! Eindeutiger hätte die Antwort nach meiner Meinung nicht ausfallen können. Ich finde, wer in der TV-Werbung dem Verbraucher ländliche Idylle zeigt, der muss auch bereit sein, einen seiner »kleinbäuerlichen Betriebe« zu nennen, bei dem man sich von dem glücklichen Leben der Kühe überzeugen kann. Andernfalls wirkt er unglaubwürdig. Er erweckt den Eindruck, dass er die Verbraucher hinters Licht führt und vorsätzlich ein falsches Bild vom Leben einer Milchkuh vorspielt. Eine solche Irreführung darf es nicht länger geben! Torsten Jäger, Bodenheim
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S C H Ö N H E I T D E R F R E I H E I T
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Von Angela Klein (20 Jahre)
Wie manchen Abend stehe ich am Fenster und lasse meine Blicke schweifen. Von der Schönheit des Sonnenuntergangs ergriffen, schicke ich meinen Ruf hinaus in der Hoffnung, dass er irgendwo anklänge und Antwort fände. Hinter der Glasscheibe eröffnet sich meinem Blick ein Paradies. Und so, wie ich am Fenster stehe und mich nach dem Unerreichbaren sehne, so wirst du, armes Wesen, vielleicht vereinsamt, brennenden Herzens durch Gitterstäbe in die Dunkelheit lauschen, ob dich nicht die Stimme erreicht, die du suchst. Wenn es dann wieder Tag wird, öffne ich das Fenster und verkenne die Schönheit der Freiheit, in der ich mich täglich befinde und die ein anderes nur durch Gitterstäbe erahnen kann.
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W I E S O L L D A S G E H E N ?
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Von Daniela Zwicknagl
Ratten töten Tauben vergiften Katzen foltern Hunde missbrauchen Affen quälen Rinder abschlachten Hühner einkerkern Nerze abhäuten Rehe abknallen Robben erschlagen Fische aufspießen Frösche verstümmeln Spinnen zertreten Menschen lieben???
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W E R H A T E I N H E T Z F Ü R T I E R E ?
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Schleswig-Holstein
Ein engagiertes Team von vier Tierliebhabern und -schützern sucht
• in Schleswig-Holstein zwecks Gründung eines Tierhotels mit Auffangstation für Tiere in Not ein geeignetes Anwesen mit großem Grundstück (wie z.B. Resthof) zur Miete, Pacht oder auf Rentenbasis • Tierfreunde in Schleswig-Holstein/Kiel und Umgebung zwecks Gründung eines Vereins für Tiere in Not sowie zur Mithilfe in Tierpension und Auffangstation • Sachspenden wie Decken, Futternäpfe und Sonstiges, was für Tierhaltung benötigt wird
Haben Sie etwas Passendes anzubieten? Bitte melden Sie sich doch unter Tel. 0431/70 54 550 oder 0173/47 15 124 (Eva Fieber)
Wir freuen uns über jedes Angebot!
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