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Vegetarische Frühjahrs-Kur

S C H L A N K   &   F I T   D U R C H S T A R T E N 

Frühling: Die Tage werden wieder länger, die Sonnenstrahlen locken uns immer öfter ins Freie, die Natur erwacht. Wir bekommen wieder Freude an farbenfroher und luftigerer Kleidung. In der Wohnung überkommt so manchen das Bedürfnis nach einem gründlichen Frühjahrsputz. Auch unserem Körper tut jetzt ein solcher »Frühjahrsputz« gut! Runter mit dem Winterspeck! Zeit zum Entgiften und Entschlacken!

Viele Menschen haben nur deshalb Übergewicht, weil sie ihre Nahrung falsch zusammenstellen. Es werden überwiegend Lebensmittel konsumiert, die außer großer Mengen an Kalorien nicht viel zu bieten haben. Hoher Fleisch- und Milchkonsum sind erwiesenermaßen die Risikofaktoren für Übergewicht, speziell auch bei Kindern und Jugendlichen.
Studien beweisen: Vegetarier haben in der Regel ein niedrigeres Körpergewicht als Nicht-Vegetarier. Der Grund: Pflanzliche Lebensmittel enthalten reichlich Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe.


 


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Fett ist nicht gleich Fett

In Deutschland ist Fett der »Dickmacher« Nr. 1. Kein anderer Nährstoff hat es kalorienmäßig so in sich wie Fett.
Doch Fett ist nicht gleich Fett! Manche Fette sind gesundheitlich günstig, weil sie eine andere Zusammensetzung aufweisen. Man unterscheidet gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Vom Tier stammende Nahrungsmittel liefern in erster Linie gesättigte Fettsäuren.
»Dickmacher« sind meist die »versteckten Fette« z.B. in Wurst und Käse. Gesättigte Fettsäuren erhöhen zudem den Cholesterinspiegel.
Die meisten pflanzlichen Fette enthalten überwiegend ungesättigte Fettsäuren.
Pflanzliche Speiseöle (Olivenöl, Sonnenblumenöl, Distelöl) sind reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Das Rezept der vegetarischen Frühjahrskur: Insgesamt wenig Fett und dabei vorwiegend einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen!
Wichtig: Erhitzen Sie die pflanzlichen Öle nicht zu stark - mehrfach ungesättigte Fettsäuren vertragen hohe Temperaturen nicht.


 

Frische Salate: Super zum Entschlacken!



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Ballaststoffe gegen Heißhunger

»Ballaststoffe sind ein Privileg pflanzlicher Nahrungsmittel«, sagt der führende Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Claus Leitzmann. Ballaststoffe sind in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst enthalten. Der Verzehr ballaststoffreicher Lebensmittel führt zu einem anhaltenden Gefühl der Sättigung. Die Faserstruktur erfordert einen langen und starken Kauvorgang. Wer viel und gut kaut, nimmt in der Regel weniger Nahrung auf, da das Gefühl der Sättigung früher eintritt. Ballaststoffe quellen im Magen auf und signalisieren durch die Dehnung des Magens Sättigung. Diese Quellwirkung entfalten die Ballaststoffe auch im Darm. Dadurch können die Verdauungsenzyme den Speisebrei nur langsam aufschließen, so dass sich der Nährstoffabbau insgesamt deutlich verzögert. Ballaststoffe haben also eine bremsende Wirkung, die eine langanhaltende Sättigung mit sich bringt. Die Folge: Wir haben weniger Verlangen nach Zwischenmahlzeiten.


 

Fett-Schmelzer: Radicchio enthält viele Bitterstoffe



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Pflanzenkost kann so manche Diät ersetzen
Die meisten Abnehm-Diäten sind schwierig einzuhalten - und bringen auf Dauer oft nichts. Zwar gelingt es fast immer, innerhalb kurzer Zeit Pfunde zu verlieren, doch pendelt sich nach der Diät das alte Gewicht schnell wieder ein - oftmals zeigt die Waage sogar noch mehr an als vorher (auch bekannt als JoJo-Effekt).
Dabei kann Pflanzenkost so manche Diät ersetzen: Der Verzehr von reichlich pflanzlicher Nahrung liefert Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate, die sich positiv auf das Körpergewicht auswirken. Gleichzeitig erhält der Körper durch Getreide, Obst und Gemüse eine Menge anderer wertvoller Vitamine und Mineralstoffe. Wichtig: Je naturbelassener die Lebensmittel sind, desto besser!


 

Leichte Frühjahrskost: Kartoffeln wirken basisch!



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Frühling: Zeit zum Entschlacken!

Jetzt im Frühling wachsen die ersten Kräuter und Salate. Zum Entgiften und Entschlacken hervorragend geeignet sind frische Salate und Wildkräuter-Spinat (z.B. aus Löwenzahn, Brennnessel und Giersch). Wildkräuter, Kräuter und Salate wie Löwenzahn, Brennessel, Ruccola, Radicchio, Chicorée enthalten viele Bitterstoffe, wahre »Fett-Burner«. Bitterstoffe wirken verdauungsfördernd und fettabbauend - und haben zudem eine antibakterielle Wirkung.
Wichtig: Verwenden Sie zum Anmachen von Salaten kaltgepresste pflanzliche Öle: Olivenöl, Sonnenblumenöl, Distelöl... Gut zu Ihrem Frühlingssalat passen Artischocken, weil sie auch die wertvollen Bitterstoffe enthalten und frische, Vitamin C-haltige Saft von Zitronen.

In der leichten Frühlingsküche sollten häufig Sauerkraut, roh oder gekocht (da reich an Vitaminen und milchsauer vergoren), Karotten (vitaminreich) und Kartoffeln (basisch) eingeplant werden.


 

Ob als Salat, Gemüse oder einfach roh geknabbert: Karotten sind ein wertvoller Vitamin-Lieferant!



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T O P I N A M B U R - A P F E L - S A L A T   M I T   O R A N G E N - D R E S S I N G 

Zutaten:
200 g Topinambur
200 g Äpfel
Orangen-Dressing:
1 Tl. Senf
50 ml. Orangensaft
100 ml. Oliven Öl
Salz und Pfeffer
Zubereitung: Topinambur und Äpfel gut waschen, aber nicht schälen. Mit einem feinen Hobel in dünne Scheiben schneiden. Schön auf dem Teller dekorieren.
Für das Dressing alle Zutaten mit einem Zauber-Stab gut mischen, bis die Sauce cremig wird.



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B Ä R E N S T A R K :   B Ä R L A U C H S U P P E 

Zutaten:
100 g frische Bärlauchblätter, fein gehackt
3 EL Olivenöl, 1 l Gemüsebrühe, 1-2 EL feines Mehl
6 EL iBi pur oder Sojasahne,
2 Scheiben Toastbrot in Würfel geschnitten
Zubereitung: Bärlauch in Olivenöl andünsten. Gemüsebrühe zugeben, aufkochen. Mehl mit etwas Wasser verrühren, iBi pur oder Sojasahne unter die Suppe ziehen - nicht mehr kochen lassen! Brotwürfel in Olivenöl rösten und mit einem kleinen Teil frischem Bärlauch auf die Suppe streuen.



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